Top Bücher, die Sie lesen sollten, bevor Sie New York City (NYC) besuchen

Veröffentlicht 2019-12-12
 
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New York City zählt zu den bekanntesten und begehrtesten Städten der Vereinigten Staaten und zieht jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt an. Da wundert es nicht, dass zahlreiche Filme und Serien im magischen Big Apple spielen – und auch jede Menge spannende, witzige und informative Bücher. Sie liefern einen unvergleichlichen Vorgeschmack auf die Stadt der Städte, unabhängig davon, ob Ihnen der Sinn nach Sachbuch oder Fiktion steht.

Wenn Sie mehr über die einzigartige Kultur New York Citys erfahren wollen, nutzen Sie die unbegrenzten Möglichkeiten der Literatur. Einige der in New York City angesiedelten Bücher haben längst Kultstatus, während andere auf dem Weg dahin sind.

Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger

Dieser weltbekannte Roman erzählt die Geschichte von Holden Caulfield und erlaubt dem Leser, durch die Augen eines unsicheren Teenagers auf New York City zu blicken. Der Autor des Romans ist in Manhattan geboren und aufgewachsen; er kannte Wahrzeichen wie die Grand Central Station, den Central Park und das Rockefeller Center bestens und besucht sie auch im Buch.

Während die Originalausgabe bereits in den frühen 1950ern erschienen ist, ist die jüngste Version erste wenige Jahre alt. Zahlreiche Leser haben sich von diesem Werk inspirieren lassen und beispielsweise themenbezogene Stadtrundgänge organisiert. Wenn Sie die letzte Seite dieses Buches gelesen haben, haben Sie bestimmt Lust, sich einer solchen Tour anzuschließen. Oder Ihre ganz eigene zu gestalten.

Frühstück bei Tiffany von Truman Capote

Audrey Hepburn hat sicher zum Erfolg des gleichnamigen Films beigetragen, aber der wahre Protagonist des Romans ist die Upper East Side von New York City.

Während Sie die Lektüre dieses Buches wohl zu dem Wunsch veranlasst, selbst einmal bei Tiffany & Co. auf der 5th Avenue vorbeizuschauen oder im Blue Box Cafe zu speisen, betont Truman Capote doch vielmehr den opulenten Lebensstil, den die teils skurrilen Bewohner dieses Viertels pflegen. Und um den kennenzulernen, gehen Sie am besten selbst auf Tour. Vielleicht am besten nach dem Frühstück, vor dem Besuch des Schmuckgeschäfts.

Brooklyn von Colm Tóibín

Auch dieses Werk spielt in den 1950ern. Es lässt den Leser in die Schuhe von Eilis Lacey schlüpfen, die dabei ist, sich in Brooklyn ein neues Leben aufzubauen. Der Autor Colm Tóibín ist Ire und beschreibt in diesem Roman die Chancen und Herausforderungen, denen irische Immigranten im New York City jener Zeit gegenüberstanden, in der sie auswanderten, um Arbeit zu finden.

Tausende Iren gingen diesen Weg und die irische Gemeinschaft ist bis heute ein wichtiger Teil von New York City. Brooklyn erzählt aus ihrem Leben, gewährt damit Einblick in einen wichtigen Teil der modernen Geschichte der Stadt und erinnert daran, dass Glück in der Heimat niemandem garantiert ist.

Der Distelfink von Donna Tartt

Donna Tartt erhielt für dieses Werk, dessen Protagonist der erst 13-jährige Theo Decker ist, den Pulitzer-Preis. Theo überlebt einen Bombenanschlag im Metropolitan Museum of Art, verliert dabei aber seine Mutter und muss in der Folge viel früher als erwartet erwachsen werden.

Der Rhythmus der Erzählung gleicht dem der Stadt, in der sie spielt. New York City, 21. Jahrhundert, pulsierend, vibrierend, manchmal beängstigend, immer spannend. Neben dem Metropolitan Museum of Art nimmt Theo den Leser mit zu weiteren Wahrzeichen der Stadt, darunter die Park Avenue und Greenwich Village, die interessante Ziele für Ausflüge im Big Apple sind.

Here Is New York von E. B. White

Schließlich ist da noch dieses Buch, dessen Titel wir mit "Hier ist New York" übersetzen könnten, das aber bislang nicht auf Deutsch erschienen ist. Erwähnen wollen wir es trotzdem, denn kaum ein anderer Autor war bisher in der Lage, seine persönlichen Erinnerungen an New York City auf so charmante Weise zu vermitteln wie E. B. White. Der verfasste dieses Werk 1949 in einem Hotelzimmer in Manhattan und verstand es, das Wesen der Stadt mit Humor und unbeschwerten Worten einzufangen.

Inspirieren ließ er sich von einem Sommerspaziergang durch die Nachbarschaft des Hotels, von dem er vielleicht selbst nicht gedacht hätte, dass er so langfristige Folgen haben würde. Auch heute noch, 70 Jahre später, erinnern wir uns an ihn und zählen das entsprechende Buch zu den Literaturempfehlungen über New York City. Wir versprechen, es wird auch in Ihnen das Bedürfnis wecken, einen Spaziergang durch Manhattan zu unternehmen und dabei die Sonne zu genießen.

 

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